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Experimente mit Ton: Die Knalltüte

Experiment für Kinder: Die Knalltüte

Experimente für Kinder: Erstaunlich, was in so einem Bogen Papier alles steckt: viel Platz zum Beschriften, viel Material zum Verpacken – und jede Menge Stauraum für einen riesigen Knall. Sie müssen ihn nur richtig eintüten… In diesem Versuch lernt Ihr Kind etwas über Schall und bringt Papier zum Knallen.

        Papier macht Lärm

        Erstaunlich, was in so einem Bogen Papier alles steckt: viel Platz zum Beschriften, viel Material zum Verpacken – und jede Menge Stauraum für einen riesigen Knall. Sie müssen ihn nur richtig eintüten...

        Was brauchen Sie dafür?

        • einen großen Bogen Papier, nicht zu dick (gut geeignet ist z. B. Packpapier)

        Wie geht das?

        Knalltüte: Schritt 1

        1. Besorgen Sie sich einen Bogen Papier, etwa DIN-A2-groß, oder schneiden ein möglichst großes Stück von einer Packpapierrolle ab.

        2. Falten Sie den Papierbogen einmal längs und einmal quer in der Mitte. Jetzt haben Sie den Bogen in vier gleich große Rechtecke abgeteilt.

        Knalltüte: Anleitung

        3. Legen Sie jetzt die vier äußeren Spitzen der Rechtecke bis zur Längsknickkante um. Wie das aussieht, siehen Sie in der Abbildung.

        4. Jetzt falten Sie den Bogen der Länge nach so zusammen, dass die eingefalteten Spitzen innen liegen.

        5. Dann knicken Sie den Bogen in der Mitte.

        6. Nun brauchen Sie nur noch die spitzen Ecken jeweils bündig zur Faltnaht umzuknicken. Einmal nach vorne, einmal nach hinten. Fertig!

        Knalltüte: Schritt 7

        7. Jetzt packen Sie die Tüte an der spitzen unteren Ecke und schlagen sie mit einem Ruck von oben nach unten. Es knallt laut!

        Was passiert da?

        Wenn die Tüte mit einem Ruck nach unten geschlagen wird, wird die Luft um die Tüte herum zusammengedrückt. Der eingefaltete Teil des Papiers klappt dadurch rasend schnell heraus. So entstehen sehr heftige Schallwellen, die als Knall an unser Ohr dringen. Denn Schallwellen sind nichts als bewegte Luft.

        Warum ist das so?

        Immer wenn ein Geräusch gemacht wird, wird an der Stelle Luft weggepresst. Ihr Druck steigt. Die Luft will sich aber sofort wieder ausbreiten, und zwar in alle Richtungen. So eine Schallwelle breitet sich daher im Raum immer kugelförmig aus. So wie die Wellen, die ein Stein verursacht, wenn er ins Wasser fällt.

        Was die Tüte schafft, kriegen Peitschen und Flugzeuge noch viel gewaltiger hin: Sie können die Schallmauer durchbrechen: Ein fliegender Düsenjet setzt mit seinem Motorenlärm die Luft unter Druck. Sie wird zusammengepresst und breitet sich mit Schallgeschwindigkeit vor ihm aus. Das sind immerhin 330 Meter in der Sekunde, also 1.188 Kilometer pro Stunde! Das Flugzeug macht diesen Lärm aber nicht nur einmal, sondern über längere Zeit. So entstehen ganz oft hintereinander Schallwellen. Manche Flugzeuge können so stark beschleunigen, dass sie schneller fliegen als die Schallwellen, die sie vor sich hertreiben. Der Jet holt also seine eigenen Schallwellen ein. Sie türmen sich auf. Das Flugzeug fliegt durch diese Wellenwand und – Knall! Es hat die Schallmauer durchbrochen.

        Bei einem Peitschenknall schwappt der Schall wie eine Welle am Peitschenseil entlang. An der Spitze wird die ganze Energie frei und es knallt. Um diese Geschwindigkeit auszudrücken wird der Begriff "Mach" verwendet. Mach beschreibt die Geschwindigkeit eines Objekts gegenüber dem Schall. Bewegt sich ein Objekt mit Mach 1 ist es so schnell wie der Schall.

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